Unsere Fahrzeuge

Tanklöschfahrzeug

Unser Tanklöschfahrzeug hat einen Aufbau der Fa. GFT auf
einem geländefähigen MAN-Fahrgestell (L22). Es hat einen
zuschaltbaren Allradantrieb.

Falls auch dieser nicht den nötigen Vortrieb bringen sollte,
können außerdem noch die Differentiale gesperrt werden,
um eine gleichmäßige Drehung aller Räder zu erzielen.

Wie der Name schon sagt, besitzt es einen mitten im Aufbau
installierten Wassertank. Dieser Tank hat ein Fassungsvermögen
von 2400 Litern, worauf die Zahl "24" in der Fahrzeugbezeichnung
hindeutet.

Zu einem TLF gehört immer auch eine fest eingebaute Feuerlösch-
kreiselpumpe (FP), deren Leistung ebenfalls aus der Fahrzeug-
bezeichnung hervorgeht. In diesem Fall sagt die "16" aus, daß es
sich um eine FP 16/8 handelt, die bei einer geodätischen Saughöhe
von 3 m und einem Förderdruck von 8 bar eine Förderleistung von
mindestens 1600 l/min erreicht.

Eine Schnellangriffseinrichtung rundet das Ganze ab.
So kann, ohne daß erst eine Löschwasserversorgungsleitung von
einem Hydranten oder Löschwasserbrunnen hergerichtet werden
muß, sofort nach dem Eintreffen an der Brandstelle und dem
"Klarmachen" der Pumpe mit der Wassergabe begonnen werden.

Der aus formstabilem Gummi bestehende Schnellangriffsschlauch,
der sich auf einer Schlauchhaspel im Laderaum G4 rechts neben der
Pumpe befindet, kann ohne große Mühe von einer Person heraus-
gezogen werden.

Dieses sind zunächst die wohl wichtigsten Merkmale des Fahrzeugs.
Darüber hinaus ist auf dem TLF natürlich noch eine Vielzahl von
Armaturen, Schläuchen und Geräten verlastet.

Wie auf dem LF 8 sind Strahlrohre, Geräte für einen Schaummittel
einsatz, Geräte für kleinere technische Hilfeleistungen sowie Warn-
und Signaleinrichungen untergebracht.

Jedoch sind auf dem TLF erheblich weniger der 20 m langen
B-Druckschläuche vorhanden (nach Norm nur 4 Stück, im Vergleich
zum LF 8 mit 14 Stück).

Zwischen der Fahrerkabine und dem Aufbau ist ein Lichtmast mit
zwei Flutlichtstrahlern montiert. Die Strahler können auf eine
beachtliche Höhe ausgeschoben werden und spenden genügend
Licht, um die Einsatzstellen auszuleuchten und somit übersichtlicher
und sicherer zu machen.

Ein Stromerzeuger mit Viertaktmotor liefert den hierfür nötigen
Wechselstrom (220 V) sowie bei Bedarf für entsprechende
Geräte auch Drehstrom (380 V).
Wie auf dem LF 8 sind zwei Kabeltrommeln mit je 50 m Kabel
und spritzwassergeschützen Anschlüssen vorhanden.

Im vorderen linken Geräteraum G1 lagern Atemschutzgeräte,
auch Preßluftatmer genannt, zusammen mit den Atemschutz-
masken und vier Reserveflaschen.

Desweiteren sind ein Kohlendioxidlöscher, zwei Handschein-
werfer, vier Saugschläuche und der zusammensteckbare
Rahmen sowie die Plane für ein 5000-Liter-Auffangbecken
untergebracht.

Wie beim LF 8 liegt auch auf dem Geräteraum des TLF 16 eine vierteilige
Alu-Steckleiter, die mit einer Länge von 8,50 m beim Anleitern bis ins zweite
Obergeschoß reicht.

Dieses war ein Überblick über die Geräte, die auf dem Tanklöschfahrzeug
untergebracht sind.

Fahrzeugdaten:

Feuerwehraufbau der Fa. GFT

Sitzplätze für 1+ 2 Personen (taktische Einheit "Löschtrupp")

Vier-Trichter-Druckluft-Einsatzhörner der Fa. Max B. Martin, Phillipsburg
zusätzliche Rundumkennleuchte hinten

fest eingebautes Vielkanal-Funkgerät FuG 8b (4m-Band)

ein (tragbares) Handsprechfunkgerät FuG 10 (2m-Band)

Fahrgestell MAN L22

Vierzylinder-Dieselmotor, Leistung 114 kW, Hubraum 4580 cm³

Anti-Blockier-System (ABS), Antriebsschlupfregelung (ASR)

Anti-Blockier-System (ABS)

zuschaltbarer Allradantrieb

schaltbare Sperren der Ausgleichgetriebe (Differentialsperren)

bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit 97 km/h

Leergewicht 6020 kg, zul. Gesamtgewicht 9490 kg

Länge 5950 mm, Breite 2500 mm, Höhe 3100 mm

Fahrerlaubnis alt (bis 31.12.1998) Klasse 2

Fahrerlaubnis neu (ab 01.01.1999) C / CE

Tag der ersten Zulassung 31.03.1998

Im Jahr 2003 war das Fahrzeug beim Filmdreh "Die Indianer von Wesenheim" mit eingesetzt, hier in der Kieskuhle Thönse

Löschgruppenfahrzeug

Das LF 8 auf Mercedes-Benz-Fahrgestell 814 kann
eine komplette Löschgruppe, bestehend aus dem
Gruppenführer und acht Gruppenmitgliedern, auf-
nehmen.

Es ist mit Geräten beladen, die bei einem Brand-
einsatz oder zur technischen Hilfeleistung eingesetzt
werden.

Dazu gehören etwa 500 m Schlauchmaterial,
wasserführende Armaturen wie Strahrohre und
Verteiler, Stromerzeuger, Beleuchtungsgerät,
Trennschleifer, Werkzeugkasten, Atemschutzgeräte,
Motorsäge, Dichtkissen zum Abdichten von
Abwasserkanälen und Tankleckagen Warn- und Signaleinrichtungen und eine vierteilige Steckleiter.

An der Fahrzeugfront ist eine zweistufige Feuerlöschkreiselpumpe (FP 8/8) mit einer Pumpenleistung von mindestens 800 l/min angebracht, die direkt vom Fahrzeugmotor angetrieben wird.

Im hinteren Teil des Geräteraumes ist eine Tragkraft-
spritze (TS 8/8) Fabrikat Rosenbauer "Fox" eingeschoben.
Die Pumpe der TS wird von einem BMW 2-Zylinder-
4-Takt-Motor angetrieben.

Beide Pumpen haben etwa vergleichbare Leistung und
sind mit automatisch arbeitenden Entlüftungs-
einrichtungen ausgestattet.

Während manchmal bei Brandeinsätzen die TS als Versorgungspumpe eingesetzt wird und Wasser von weiter abgelegenen Löschwasser-
brunnen zur Einsatzstelle fördern muß, befindet sich das LF natürlich stets vor Ort.

Bei Wasserförderung über extrem lange Strecken, z.B. bei
Waldbränden) kann es aber auch schon einmal vorkommen,
daß sogar die Frontpumpen der Fahrzeuge als Verstärkerpumpen
eingesetzt werden müssen, dann nämlich, wenn bereits alle
vorhandenen Tragkraftspritzen im Einsatz sind.

Auf der linken Seite, hinter dem Mannschaftsraum, befindet sich
der Rettungssatz, bestehend aus einer Schere, einem Spreizer und
dem Hydraulik-Aggregat. Diese Geräte werden vorwiegend benötigt,
um bei einem Verkehrsunfall Personen aus ihren Fahrzeugen zu
befreiten.

Oftmals sind die Karosserien so stark beschädigt, daß die zu rettenden
Insassen zwischen Armaturentafel, Lenkrad und Sitz regelrecht eingeklemmt sind. Meist läßt sich dann auch die Einstiegstür nicht mehr ohne Hilfsmittel öffnen und muß mit dem Spreizer aufgehebelt werden. Der Spreizer
wird im Bedarfsfall auch verwendet, um das Lenkrad mitsamt der Lenksäule nach
oben wegzuziehen.

Hierzu werden an die Zugbohrungen am vorderen
Teil des Spreizers Ketten angebracht, die auf der einen
Seite mit der Lenksäule verbunden und auf der anderen
Seite an einem stabilen Halte- punkt (z.B. an Quer-
verstrebungen im unteren vorderen Bereich des Motor-
raumes) angebracht werden.

Mit der Schere lassen sich Türaufhängungen sowie
Dachholme durchtrennen.

Desweiteren befinden sich im Geräteraum G1 noch Feuerwehr-
äxte, einige Verkehrsleitkegel mit aufsteckbaren Blitzlampen,
Weichholzkeile in verschiedenen Formen und Größen zum
schnellen behelfsmäßigen Abdichten von Tankleckagen sowie
zwei Atemschutzgeräte, Reserve-Preßluftflaschen und Atem-
schutzmasken, Auffangwannen aus Aluminium sowie ein großer Werkzeugkasten.

In der Stadt Burgwedel werden ausschließlich Ein-Flaschen-Geräte benutzt. Eine dieser Preßluftflaschen hat einen Inhalt von sechs
Litern und kann bis zu einem Druck von 300 bar gefüllt werden.
Somit stehen pro Flasche max. 1.800 Liter Atemluft zur Verfügung.

Bei normaler Tätigkeit kommt man ungefähr 30 Minuten mit einer Füllung aus.
Benutzte Flaschen werden in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Burgdorf
wieder befüllt.

Im Mannschaftsraum können sich zwei Atemschutzgeräteträger(innen) bereits während der Fahrt zum Einsatzort mit Atemschutzgeräten
ausrüsten, so daß sie beim Eintreffen sofort
mit Arbeiten beschäftigt werden können, bei
denen ein Tragen von umluftunabhängigen
Atemschutzgeräten unabdingbar ist.

Dieses kann zum Beispiel bei der Suche
und Rettung von Personen erforderlich sein, wenn sich die Feuerwehrleute gegen das Einatmen von Brandrauch oder
freigewordenen chemischen Substanzen schützen müssen.

Generell werden umluftunabhängige Atemschutzgeräte immer dort zum Einsatz
kommen, wo mit einer Verringerung des Sauerstoffgehaltes oder Vergiftung der
Umgebungsluft zu rechnen ist.

Ein komplettes Atemschutzgerät hat ein Gewicht von ca. 18 kg. Als Atemschutzgeräteträger(in) kommt man ganz schön ins
Schwitzen, wenn man das Gerät und womöglich noch einen Chemikalienschutzanzug (CSA), der noch einmal 9 kg wiegt,
über den Zeitraum einer halben Stunde mit sich herumtragen muß.

Aber die Feuerwehrleute benötigen diese Geräte, um nicht ihre eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen.
Deshalb obliegt dem Atemschutzgerätewart und natürlich den Atemschutzgeräteträger(inne)n selbst eine ganz
besondere Verantwortung bei der Wartung und im Gebrauch der Geräte.

Für die Pflege und Reinigung der Atemschutzgeräte sowie der Chemikalienschutzanzüge wurde im Feuerwehrhaus
eigens ein kleiner Raum eingerichtet. Auf den jeweiligen Seiten können Sie mehr über Atemschutz und die Anwendung
der CSA erfahren.

Zurück zum Fahrzeug:
Im hinteren Geräteraum auf dieser Seite befinden sich verschiedene Dinge, die zum Aufbau einer Wasserversorgung benötigt werden. Dieses sind neben Übergangsstücken
und Verteilern auch jede Menge Druckschläuche, entweder einzeln aufgerollt
in Kästen (oben) oder aber zu jeweils drei Stück zusammengekuppelt in den
Schlauchtragekörben verstaut.

Weitere wasserführende Armaturen sind links
und rechts neben der TS und im Geräteraum
G4 auf der rechten Fahrzeugseite verstaut.

Hier ist auch die Alu-Box mit den Kanaldicht-
kissen und den Luftdruckschäuchen sowie das
dazugehörige Steuergerät untergebracht.

Desweiteren Warndreiecke, Blitzlampen,
Strahlrohre und Schlauchhalter sowie die
Hitzeschutzbekleidung.

Oberhalb der TS befindet sich eine Ablage für die Leckage-Dichtkissen und die
dazugehörigen Spanngurte sowie Moosgummiplatten. Die Moosgummiplatten haben eine Stärke von ca. 25 mm
und werden beim Abdichten eines leckgeschlagenen Tanks zwischen Dichtkissen und die schadhafte, eventuell scharfkantige Stelle am Tank gelegt,
um die Dichtkissen vor
Beschädigungen zu schützen.

Weiter vorn auf der rechten
Fahrzeugseite lagern Kabeltrommeln, Schaummittelbehälter, Greifzug,
Tauchpumpe, Flutlichtstrahler sowie
ein auf über 4,5 m Höhe auszieh-
bares Stativ zur Aufnahme der
Strahler - und natürlich ein Stromerzeuger, allgemein auch als
"Notstromaggregat" bezeichnet.

Auf dem oberen rechten Auszug sind außerdem Mittel- und Schwerschaumrohr sowie Schaummittel-Zumischer,
Motorsäge, Reservekanister, Schnittschutzhose und Waldarbeiterhelm untergebracht.

Im vorderen Bereich der Fahrgastzelle, wo während der Einsatzfahrt
der Gruppenführer Platz nimmt, ist ein Funkgerät (4m-Band) eingebaut,
über das die Besatzung des Fahrzeugs mit der Einsatzleitstelle der
Feuerwehr (FEL) in Ronnenberg sowie mit anderen Fahrzeugen der
eigenen Wehr oder denen der Nachbarwehren in ständigem Kontakt steht.

Wenn man so will, ist hier die "Kommandozentrale" einer Stützpunkt-
feuerwehr. Das Fahrzeug sollte im Einsatz stets "funkbesetzt" sein, um z.B. Rückfragen seitens der FEL schnell beantworten zu können.

Bei Großschadenslagen, die eine intensive Kommunikation und
Koordination der Einsatzkräfte erforderlich machen, wird die Schwerpunktfeuerwehr Großburgwedel
zur Unterstützung angefordert.

Der dort stationierte Einsatzleitwagen (ELW 1) ist mit verschiedenen
Funkgeräten, einem Mobiltelefon und einem Faxgerät, Kartenmaterial
und diversen Nachschlagewerken hierfür speziell ausgerüstet.

Auf dem Fahrzeugdach des LF 8 liegt eine vierteilige Alu-Steckleiter, die
zu verschiedenen Zwecken benutzt werden kann, in erster Linie natürlich
zur Höhenrettung. Die Leiter hat komplett zusammengesteckt eine Länge
von 8,50 m und reicht beim Anleitern bis ins zweite Obergeschoß.

 
Fahrzeugdaten: Feuerwehraufbau der Fa. Metz Feuerwehrgeräte GmbH, Karlsruhe
Sitzplätze für 1+ 8 Personen (taktische Einheit "Löschgruppe")
Vier-Trichter-Druckluft-Einsatzhörner der Fa. Max B. Martin, Phillipsburg
zusätzliche Rundumkennleuchte hinten
fest eingebautes Vielkanal-Funkgerät FuG 8b (4m-Band)
drei (tragbare) Handsprechfunkgeräte FuG 10 (2m-Band)
Fahrgestell Mercedes-Benz 814 F
Vierzylinder-Dieselmotor, Leistung 100 kW, Hubraum 5917 cm³
Anti-Blockier-System (ABS), Antriebsschlupfregelung (ASR)
schaltbare Sperre des Ausgleichgetriebes (Differentialsperre)
bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit 105 km/h
Leergewicht 5200 kg, zul. Gesamtgewicht 7490 kg
Länge 6950 mm, Breite 2500 mm, Höhe 2850 mm
Fahrerlaubnis alt (bis 31.12.1998) Klasse 3
Fahrerlaubnis neu (ab 01.01.1999) C1 / C1E
Tag der ersten Zulassung 02.08.1991

Mannschaftstransportwagen

Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um einen achtsitzigen
Kleinbus des Typs VW LT 35, der hauptsächlich zur Personen-
beförderung eingesetzt wird.

Das Fahrzeug ist im Fahrerraum mit dem standardmäßigen
Funkgerät für das 4-Meter-Band ausgerüstet.

Wie man auf dem Foto des Mannschaftsraumes sieht,
ist die mittlere Sitzreihe entgegen der Fahrtrichtung angeordnet.

Der Grund für "Funktisch" und Sprechgarnitur:
In der Vergangenheit hat es sich als sinnvoll erwiesen,
gemeinsame Einsätze der Ortsfeuerwehren Engensen, Thönse
und Wettmar über das 2-Meter-Band zu koordinieren.

Die Reichweite des 2-Meter-Bandes ist i.d.R. auf unter fünf Kilometer begrenzt. Dieses ist jedoch allemal
ausreichend für die Leitung der Einsätze vorgenannter Größenordnung.

Bei Großschadenslagen ist selbstverständlich nach wie vor die Schwerpunktfeuerwehr Großburgwedel mit dem
dort stationierten Einsatzleitwagen (ELW 1) gefragt, da im ELW wesentlich effektivere Kommunikationsmittel
(z.B. zweites Funkgerät im 4-Meter-Band, Mobiltelefon, Faxgerät) zur Verfügung stehen.

Der neue MTW hat einen langen Radstand und bietet im hinteren Laderaum sehr viel Platz für zusätzliche (bereits
vorhandene und auch im vorigen Fahrzeug untergebachte) Beladung, beispielsweise für Warneinrichtungen und-geräte
wie Blitzlampen und Verkehrsleitkegel, Handscheinwerfer, Warndreiecke, für Schlauchbrücken sowie Ölbindemittel.

Die Heckflügeltüren lassen sich bei 90 Grad arretieren und sind bis
180 Grad zu öffnen. In der Zusatzaustattung wäre ein Öffnungswinkel
von 270 Grad möglich gewesen, was gerade beim Öffnen der Türen
am Straßenrand und bei entsprechendem Straßenverkehr erheblich
mehr Sicherheit für die Einsatzkräfte sowie auch für vorbeifahrende
Fahrzeuge geboten hätte.

Trotz des wesentlich großzügigeren Innenraums im Vergleich zum
VW-Bus hat der LT insgesamt nur noch acht Sitzplätze (einschließlich
Fahrersitz), da sich vorn anstelle einer Sitzbank nunmehr ein Einzelsitz
für den Beifahrer befindet.

Leider verfügt das Fahrzeug derzeit nicht über eine Lautsprecher-
Durchsage-Einrichtung, wie es für Mannschaftstransportfahrzeuge üblich ist. Auch wurde - aus Kostengründen - auf die Montage eines
dritten Rundumlichtes im hinteren Dachbereich verzichtet.

Ein am hinteren Ende des Fahrzeugdaches angebrachtes Blaulicht ist für die von hinten herannahenden Verkehrs-
teilnehmer schon aus großer Entfernung gut sichtbar, während dieses bei den vorderen Rundumkennleuchten -
besonders bei höheren Fahrzeugen wie diesem LT -nicht unbedingt gewährleistet ist.

Fahrzeugdaten: Fahrgestell Volkswagen LT 35 Kombi Normaldach

Sitzplätze für 8 Personen

Zweiton-Einsatzhorn Bosch

fest eingebautes Vielkanal-Funkgerät FuG 8b (4m-Band)

Halterung und Hör-/Sprechgarnitur für Handsprechfunkgerät FuG 10 (2m-Band)

Fünfzylinder-Turbodieselmotor, Leistung 61 kW, Hubraum 2459 cm³

Anti-Blockier-System (ABS), Antriebsschlupfregelung (ASR)
schaltbare Sperre des Ausgleichgetriebes (Differentialsperre)

bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit 129 km/h

zulässiges Gesamtgewicht 3200 kg

Länge 5585 mm, Breite 1933 mm, Höhe 2460 mm

Fahrerlaubnis alt (bis 31.12.1998) Klasse 3

Fahrerlaubnis neu (ab 01.01.1999) B / BE

Tag der ersten Zulassung 13.05.2003

Jugendfeuerwehr-Anhänger

Dieser zweiachsige Hochladeranhänger wurde im Jahr 2016 von der Jugendfeuerwehr beschafft. Transport der Übungsbahn für die Wettbewerbe, Materialien und Utensilien für die regelmäßig stattfindenden Zeltlager und Ausflüge oder andere logistische Herausforderungen werden mit diesem sehr geräumigen Plananhänger verrichtet.

Im Nachhinein hat der Anhänger noch eine Aluminium-Deichselbox erhalten, in welcher eine Batterie verbaut ist, die es ermöglicht, im Inneren eine auch nachträglich installierte Arbeitsbeleuchtung einzuschalten. Der Betrieb ist so mit und ohne Zugfahrzeug möglich.


Mehrzweckanhänger

Der im Jahr 2018 beschaffte und in Dienst gestellte Mehrzweckanhänger ersetzt seinen in die Jahre gekommenen Vorgänger aus dem Hause Brenderup. Dieser Anhänger stammt aus dem Hause Humbaur und ist damit der kleine Bruder des Jugendfeuerwehranhängers aus der gleichen Anhängerfabrikation. Mit dem Anhänger werden gelagerte Geräte transportiert, verunreinigtes Einsatzmaterial befördert oder einfache logistische Aufgaben bewerkstelligt


Tragkraftspritzenanhänger

Der Tragkraftspritzenanhänger ist ein "Erbstück" aus den neuen Bundesländern. Vermittelt wurde dieser durch unsere Patenfeuerwehr aus Kahla (Elsterwerder). Der Anänger wurde 1977 erstmalig zugelassen und befand sich eben damals im Feuerwehrdienst der DDR.

Auf der Suche nach einer Lösung, Ausbildungs- und Vorbereitungsdienste auf Wettbewerbe sowohl bei der Jugendfeuerwehr wie auch bei den Einsatzkräften, aber auch die Abforderungen der Stadtausbildung bedienen zu können, wurde dieser Anhänger gekauft und aufgemöbelt.

Nunmehr konnte er 2018 zugelassen werden und wird zunächst selbstständig von der Ortswehr unterhalten und gepflegt. Mit diesem Anhänger ist die Ortswehr in Puncto Ausbildungsflexibiltät jedoch einen großen Schritt weiter gelangt.


Handdruckspritze

Das wohl älteste, aber immer noch funktionsfähige, Gefährt aus dem wettmarschen Fuhrpark ist die Handdruckspritze aus der Feuerspritzenfabrik von Louis Tidow. Aus der Rundestrasse 15 in Hannover machte sich das damals moderne Löschgerät im Jahr 1891 auf den Weg in die Provinz Wettmar und wurde hier am 19. März d. J. in Dienst gestellt. Seitdem leistete die Handdruckspritze mit der Fabrikationsnummer 1900 über viele Jahre mehr als gute Dienste. Heute ist sie nach diversen Umzügen auf dem Gelände des Heimatmuseums im Kösterweg in einer Remise untergebracht und kann dort besichtigt werden. Zu besonderen Anlässen verlässt die rüstige Lady ihr Domizil und wird zu Umzügen oder Showeinsätzen vorgefahren.